Motorprüfstand
Montierter Revisionsprüfstand für Verbrennungsmotoren

Anwendung:
Der Prüfstand ist zur Revisionsprüfung und langfristigen Prüfungen von Benzin- und Dieselmotoren bestimmt. Die Messeinrichtung mit dem Asynchron-Dynamometer stellt eine moderne Konzeption im Prüfwesen dar und wendet die modernsten Hi-Tech-Technologien an. Das automatische Klima- und Belüftungssystem gewährt Prüfungsbedingungen gemäß der ISO 1585.
Die kompakte modulare Einheit ist wie folgt entworfen:
- leicht montierbare Bauweise (ermöglicht einen reinen Einbau in schwer zugänglichen Räumen)
- in Bedingungen mit ungenügender Kühlwassermenge (eigene Kühlwasserherstellung)
- mit eigener Vollentsalzungsanlage
- mit einem Belüftungssystem, der die Zufuhr der Frischluft gewährt
- mit zwei Reservebrennstofftanks (Benzin, Diesel)
- mit eigener Druckluft-Versorgung
- mit einer CO2 Löschanlage, einem Gasentweichungsmelder, Rauchgasabzug
- zum Einbau auf den existierenden Boden ohne Einbau in eine Grube
Beschreibung:
Der Mess- und Prüfverlauf erfolgt im akustisch isolierter Box mit dem Dynamometer, der auf einer abgefederten Fundamentplatte untergebracht ist. Zusammen mit dem verdoppelten Boden bildet es das Fundament des Prüfbereiches. Die erforderlichen Bedienungstechnologien sind so gewählt, dass nicht der Nutzungsraum verkleinert wird und dass die maximale Zugänglichkeit zu den Bedienstellen gewährt ist. In Abhängigkeit auf der Häufigkeit und des Taktes der Prüfmotoren ergibt sich die Möglichkeit von mehreren Anfahrts- und Einklemmungsarten auf den Prüfstand zu wählen. Die diagnostische und Messeinrichtung kommuniziert mit der Steuer- und Anzeige-PC. Der Prüfstand nutzt die Diagnosensysteme von namhaften weltbekannten Herstellern, die den Kundendienst dieser Einrichtungen gewährleisten.
Eine Dauerhafte Anwesenheit des Bedienpersonals beim Testverfahren ist durch Aufenthalt im komfortablen Bürozimmer gewährt. Hier verläuft die Auswertung, Kontrolle und Überwachung der Revisionsprüfung.
Technische Ausstattung
- Asynchrone Dynamometer der Baureihe ADG:
- 132 kW, 10000 min-1
- 163 kW, 10000 min-1
- 305 kW, 10000 min-1
- Drehzahlmessung und Motorleistung
- Ablassmessung
- Rauchdichtemessung
- Messung des Kraftstoffverbrauchs
- Auspuffabgasanalyse
- Das CMSW-Mess- und Regelungssystem ermöglicht:
- Visualisierung mit der Steuerung vom PC
- Benutzerprogrammierbares Prüfen
- Mehrstufige Temperatur-, Druck- und der elektrischen Größen
- Standardmäßig 24 bis 64 Messkanäle, größere Anzahl auf Anfrage

Allgemeine technische Parameter:
Mechanische Standarteigenschaften:
- Standardmäßige Schalldämmung 38 dB (A) bei 250 Hz
- Automatisches CO2-Löschsystem
- Feuerwiderstand F30
- Volumen der Kraftstoffbehälter: 2 × 50 l
- Innere Umgebung (von +15 bis +35 )°C
- Aufbereitete Luft der Motorsaugung +25°C, 50% rel. Feuchtigkeit
Elektrische Eigenschaften:
- Stromversorgung PEN, 3 × 400V +15/-10%, 50 (60) Hz
- Standardschutzart der Schaltanlage IP43
- Dynamometer:
- 130 kW / Hauptzuleitung 500A
- 235 kW / Hauptzuleitung 630A
- 305 kW / Hauptzuleitung 800A
Betriebsbedingungen - ČSN EN 60 204-1
- mgebungstemperatur bis +45°C
- Feuchtigkeit bis 90% rel. Feuchte
- Seehöhe bis 1000 m
Allgemeines:
Mobile Prüfanlagen spielen in der gegenwärtig globalisierten Welt eine bedeutende Rolle. Im Gegenteil zu der stationären Bauweise ist es unbestritten ein Vorteil die absolute Variabilität und Mobilität. Die Dynamometerwahl geht auf die örtlichen spezifischen Bedingungen zurück. Die wassergekühlten Bremsen ändern zum Teil die Bedienungstechnik, das standardisierte Konzept des Modulbaues bleibt im Wesentlichen gleich. Das Prinzip der variablen Module erlaubt gleichzeitig eine doppelte Bebauungsart in die existierenden Produktionshallen.
Montierte Module:
Ermöglichen eine reine Bebauung in die Fertigungslinie, in schwer zugänglichen Räumlichkeiten. Mittels leichter Montageeinrichtungen wird die spezielle Technologie am genauen Bestimmungsort eingebaut und ausgebaut.
Containermodule:
Verkürzen die Zeit des Ausbaues und der Montage zum Nachteil der räumlichen und Transportansprüche. Sie eignen sich zum Außenausbau und zur neuen Bebauung, wo die leichtere Zugänglichkeit der Handhabungs- und Transporteinrichtungen gewährleistet sind. Unter den erhöhten Kosten und in Hinsicht auf die existierende Tragfähigkeit der Werkhallenböden ist die Unterbringung in den Produktionsinnenräumen möglich.
Mit Rücksicht auf die spezifischen Anforderungen werden beide Bauweisen untereinander modular kombiniert.

