Beispiele historischer Maschinen
Wickelautomaten
Der Wickelautomat dient zur Wicklung des Zuleitungsdrahts der elektrischen Zünder in Schleifen mit einer Länge von 1,5 m, 2 m, 2,5 m und 3 m. Diese Maschinen haben eine lange Entwicklung durchlaufen und wurden in mehreren Varianten hergestellt. Die Firma Promat hat sie noch immer im Angebot.
TPX 10: Formautomat mit zwölf Zügen und zwei Stempeln
Dieser Formautomat dient zur Produktion von hohlen Ziehteilen durch Rückformung und anschließendes Ziehen insbesondere aus Al- oder Cu-Draht.
Die Bewegung der beiden Stempel wird durch einen Kniehebelmechanismus sichergestellt, dessen Kinematik eine wesentliche Verringerung der Aufschlaggeschwindigkeit garantiert. Dies hat einen sehr günstigen Einfluss auf den Verlauf des Pressvorgangs und die Lebensdauer der Maschinen. Die Genauigkeit des Auszugs ist immer abhängig vom Ergebnis des ersten Durchlaufs. Aus diesem Grund findet der Pressstempel besondere Beachtung, dessen präzise Anordnung konstruktionsmäßig durch die Verwendung einer Walzenführung gelöst wird. Die Auswurfvorrichtung ist in vier Sektionen geteilt und besteht aus einem Nockensystem mit beidseitigem Zwanglauf. In allen Sektionen besteht die Möglichkeit einer großen Einstellungsbreite für die Hublänge, wobei die vordere Lage immer konstant gehalten wird. Die Bewegung der Auswerfer ist in der Weise gelöst, dass der eigentliche Auswurftakt ebenso lang ist wie die Rückbewegung der Stempel. Dadurch wird sichergestellt, dass die Ziehstempel den Hohlraum der Ziehteile erst nach deren zuverlässiger Befestigung im Zangentransfer verlassen. Die geradlinige Bewegung des Transfers wird außerdem durch das Nockensystem mit seinem Zwanglauf in beiden Richtungen induziert. Die Drahtzuführung erfolgt durch profilierte Zuführungsscheiben, vor denen der Draht mit Hilfe von Rollen gerichtet wird. Die Länge des zugeführten Drahtes ist einstellbar. Die Anlage ist ausgerüstet mit einem Präzisionsschnittsystem mit zusätzlicher Axialkraft, wodurch ein Schnitt des Halbzeugs mit senkrechten Stirnflächen ohne Grate und mit einer Genauigkeit von max. 0,05 mm sichergestellt wird. Alle Nockensysteme der Maschine lassen sich je nach Bedarf kontinuierlich einstellen. Die Maschine ist außerdem ausgestattet mit einem Kontrollsystem, durch das die richtige Arbeitsweise der entscheidenden Funktionen des technologischen Prozesses garantiert wird und das dadurch auch die Bedienung mehrerer Anlagen ermöglicht.
Technische Angaben:
| Gesamtzahl der Arbeitspositionen | 12 |
| Schneidposition | 1 |
| Kontrollposition | 1 |
| Presspositionen | 3 |
| Zugpositionen | 7 |
| Maximale Ziehlänge | 100 mm |
| Abstand der Vorrichtungen | 45 mm |
| Anzahl der Maschinenhübe | 20 - 90 1/min. |
| Zur Verfügung stehende Betriebsarten | a) durchgehender Lauf |
| b) einzelne Hübe | |
| c) Tippbetrieb | |
| Motorleistung | 22,4 kW |
| Druckluftanschluss | 6 bar |
| Abmessungen der Maschine (nicht abgedeckt und ohne Haspel) | |
| Länge | 3600 mm |
| Breite | 1550 mm |
| Höhe | 1500 mm |
| Gewicht | 4000 kg |
| Schneidmechanismus | |
| Max. Drahtdurchmesser Al | 10,5 mm |
| Max. Drahtdurchmesser Cu | 9,5 mm |
| Max. Drahtschnittlänge | 12,0 mm |
| Max. zusätzliche Axialkraft | 11,5 kN |
| Pressmechanismus | |
| Zahl der Arbeitspositionen | 3 |
| Nennkraft | 150 kN |
| Stempelhub | 135 mm |
| Verstellbarkeit der Vorrichtungen | 5 mm |
| Aufschlaggeschwindigkeit der Stempel bei 90 Hüben / Min. (8 mm vor dem vorderen Totpunkt) |
0,2 m/s |
| Auswerferhub | 38 - 59 mm |
| Zugmechanismus | |
| Zahl der Arbeitspositionen | 7 |
| Nennkraft | 30 kN |
| Stempelhub | 250 mm |
| Verstellbarkeit der Vorrichtungen | 5 mm |
| Aufschlaggeschwindigkeit der Stempel bei 90 Hüben / Min. (70 mm vor dem vorderen Totpunkt) |
0,4 m/s |
| Auswerferhub | 46 - 116 mm |
| Sonderzubehör | Gestell für Drahtabwicklung Vorrichtungen Lärmschutzabdeckung |
ZNP
Das Gerät wurde zum Fräsen der Enden von Abstandsröhren eines Webstuhls verwendet.
Nadelstuhl
Prototyp eines Nadelstuhls, der nach den Vorgaben eines Kunden gefertigt wurde.
Fräsen von Bohrern
Fräsmaschine zur Herstellung von Schraubbohrern.

